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DIE
NEUEN OASEN der Großstadt sind Dachgärten. Pflanzen
gedeihen so gut wie am Boden - und die Aussicht ist gratis!
In Metropolen wie London, Paris und New York gelten Dachgärten
inzwischen als Alternative zum Häuschen auf dem Lande.
In Deutschland waren private Dachgärten dagegen eher
die Ausnahme. Doch in den letzten zwei Jahren hat das Interesse
stetig zugenommen stellte der Bund Deutscher Landschaftsarchtikten
fest. (www.bdla.de)
Dachgärten sind eine Herausforderung an jeden Landschaftsarchitekten
und für den Besitzer. Die Statik muß stimen, der
Platz ist oft nur begrenzt. Aber teurer oder komplizierter
als ein neu angelegter Garten am Boden ist es nicht.
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Grundsätzlich
gilt: Alles was in einem klassischen Hausgarten möglich
ist, funktioniert auch auf dem Dach.
Das gilt für einen Teich mit Zierfischen, Olivenbäumchen
und Rosmarinbeeten genauso wie für den japanischen Garten
mit Bonsaibäumchen.
Doch die wichtigste Vorraussetzung für die Pflanzen in
luftiger Höhe ist der Untergrund. Viele Gartenplaner verwenden
statt Erde für einen Dachgarten lieber Substrate, weil
diese leichter sind...
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Kleiner
Dachgarten Grundkurs:
STATIK:
Muß stimmen. Vor der Gartengestaltung sollte ein Experte
klären, wie viel Auflast, also Kübel, Pflanzen, Substrat
das Dach verträgt.
ABDICHTUNG:
Ohne geht es nicht! Sie muß wurzelfest sein, aber nicht
die ganze Fläche bedecken. Geeignet sind Flüssigkunststoff-Abdichtungen
(EPDM) oder Planen.
ZUBEHÖR:
Die Pflanzgefäße sollten leicht sein. Gefäße
aus Faserbeton oder Kunststoffkübel sind geeignet.
PFLANZEN:
Am besten sonnen- und winderprobte Sorten.
Gräser, Lavendel, Rosen, Wein.
Vorsicht vor Pflanzen mit agressiven Wurzeln wie Disteln, Birken
oder Pappeln.
Text gekürzt übernommen aus der:
"Welt am Sonntag" vom 13.07.2003
Paradies für Schwindelfreie von Antje Wewer.
Fotos: Dorint-Hotel Potsdam
Harpour
Garden Libary, Clive Nichols,
Deide v. Schaewen / Dachterassen und Balkone
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